Dänemark ist für viele Deutsche ein beliebtes Urlaubsziel. Aber gibt es auf der anderen Seite des Fehmarnbelts auch „hygge“ am Arbeitsplatz? Wie lebt und arbeitet man eigentlich bei unserem Nachbarn?

Zwölf Auszubildende aus den Bezirken der IHK zu Lübeck und der Handwerkskammer Lübeck hatten vom 17. – 23. März 2019 die Chance, in einen dänischen Betrieb hinein zu schnuppern und zu erleben, wie dort in ihrem Ausbildungsberuf gearbeitet wird.

Dabei konnten sie fachliche und kulturelle Unterschiede aber auch Gemeinsamkeiten entdecken. „Es macht Spaß zu sehen, wie man in einem anderen Land arbeitet. Natürlich gibt es auch Unterschiede. Aber durch diese Unterschiede kann man auch viel lernen“, erzählt die Auszubildende zur Orthopädietechnikerin Katalin Altrogge. „in Dänemark macht man auch mehr Pausen als in Deutschland“, ergänzt sie.

Auch die Verständigung auf der Arbeit hat gut geklappt. „Ich wurde sehr herzlich von meinem Team aufgenommen, konnte mich gut mit Englisch verständigen und habe nach und nach einen Einblick in die dänische Sprache bekommen. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, ein Teil des Teams in Dänemark zu sein […]“, erzählt Raoul Schramm, der eine Ausbildung zum Hotelfachmann macht.

Im Herbst 2019 gibt es für Auszubildende erneut die Chance, eine Woche lang in Dänemark zu arbeiten. BOOST vermittelt die Praktikumsplätze in der Region Lolland-Falster. Für die Auszubildenden fallen, abgesehen von einem Taschengeld, keinerlei Kosten an.

Interessierte können sich gern bei der Handwerkskammer Lübeck oder der Industrie- und Handelskammer zu Lübeck melden.

Im Youtube-Video, dass von Schülern des technischen Gymnasiums Lolland-Falster gemacht wurde, erfahren Sie mehr über die Erfahrungen unserer Teilnehmerinnen und Teilnehmer.