Auslandspraktikum mit Peder und Christoffer

Es ist lehrreich! Peder und Christoffer erzählen in diesem Film, warum sie sich für eine Ausbildung im Ausland entschieden haben und wie sie sich durch ihre Koch-Ausbildung in Deutschland weiterentwickeln. Die Schüler des technischen Gymnasiums der CELF haben diesen kleinen Film gedreht.

Auslandspraktikum in Deutschland – Einzelhandel

Das öffnet Türen: Magnus berichtet  über seine Erfahrungen in Deutschland und die Schüler des technischen Gymnasiums der CELF haben daraus einen kleinen Film gemacht (Dänisch mit deutschen Untertiteln)

Typisch Deutsch – typisch Dänisch?! Koch-Auszubildende schauen über den Tellerrand

Ist Rote Grütze ein typisch norddeutsches Gericht oder doch klassisch Dänisch? Bei den grenzüberschreitenden Workshops der Koch-Auszubildenden der Beruflichen Schule des Kreises Ostholstein in Oldenburg und der CELF in Nykøbing Falster konnten die angehenden Köche einige Gemeinsamkeiten feststellen und traditionelle Gerichte aus beiden Ländern kennenlernen. Mit Händen und Füßen sowie der englischen Sprache wurde u. a. das dänische Nationalgericht „stegt flaesk“ (gebratener Schweinebauch) zubereitet.

Auch das Ausbildungssystem des Nachbarlandes stand auf der Tagesordnung. „Am dänischen Ausbildungssystem gefällt mir besonders gut, dass sich die Schüler vor Beginn ihrer dreieinhalbjährigen betrieblichen Ausbildung für 20 Wochen an ihrer Berufsschule in verschiedenen Tätigkeitsfeldern wie Bäcker, Koch oder Konditor ausprobieren können“, berichtete Hendrik Bauer, Auszubildender zum Koch.

Die jungen Leute nahmen nicht nur neue Rezepte, sondern auch viele spannende Eindrücke und neues Wissen mit nach Hause und in ihre Ausbildungsbetriebe.

Pflege aus einer anderen Perspektive kennenlernen

„Am Meisten beeindruckt hat mich der absolut respektvolle Umgang mit den Bewohnern; hier ist der Bewohner wirklich Chef.“, schildert Ulla Bach ihre Erfahrungen, die sie in einem dänischen Pflegeheim gesammelt hat. Sie ist Schülerin der Grone Schule für Gesundheits- und Sozialberufe in Lübeck und hat gemeinsam mit anderen Pflegeschülerinnen und -schülern eine Woche lang in einem dänischen Pflegeheim in der Region Lolland Falster gearbeitet.

Auch Miguel Fernandez hat neue Eindrücke gesammelt: „Von Beginn an hatte ich das Gefühl, ein Teil des Teams zu sein, was mir sehr wichtig war. Meine Erwartungen sind mehr als erfüllt“, berichtet er.

Neben ihrem Praktikum standen auch ein Besuch beim Projektpartner SOSU Nykøbing Falster und Ausflüge in der Region auf dem Programm. Bei einer praktischen Gruppenarbeit tauschten sich die deutschen und dänischen Schüler zum Beispiel über das Thema Demenz aus.

Marigt Kienitz, Leiterin der Grone Altenpflege Schule, begleitete ihre Schüler. Sie fasst die Woche in Dänemark so zusammen: „Trotz der Sprachbarrieren kam es zu einem regen und auch verständlichen Austausch“. Sie hat bereits die Schüler kennengelernt, die im Oktober 2018 nach Lübeck kommen und freut sich auf die Fortsetzung des Projektes.

Job-Speed-Dating: Chancen auf der anderen Seite des Fehmarnbelts

,

„Gute Gespräche über spannende Möglichkeiten auf der anderen Seite des Fehmarnbelts“, unter diesem Motto eröffneten Kathleen Wieczorek von der Agentur für Arbeit Lübeck und Kirsten Axelsen vom Jobcenter Guldborgsund das „Speed-Dating“ in Oldenburg i. Holstein. Hier hatten Arbeitgeber aus der Region und interessierte Arbeitnehmer aus Dänemark Gelegenheit, sich kennenzulernen und vielleicht einen neuen Job oder Mitarbeiter zu finden.

Grenzüberschreitende Berufserfahrung

Wie sieht der Arbeitsalltag auf der dänischen Seite des Fehmarnbelt aus? Wie werden Kollegen und Kunden richtig angesprochen? Wie und was lernt man in einer dänischen Berufsschule?

Dass in Dänemark fast jeder geduzt wird, haben 15 Auszubildende aus dem Bezirk der IHK zu Lübeck im März 2018 schnell herausgefunden. Eine Woche lang konnten sie in der Region Lolland-Falster in einem Praktikumsunternehmen mitarbeiten und der Berufsschule CELF lernen. Ob in kaufmännischen Berufen, als Hauswirtschafterin, als Floristin, als Hotelfachfrau oder als Fachinformatiker – die jungen Menschen konnten sich in ihren jeweiligen Ausbildungsberufen ausprobieren und haben neben „hygge“ viel Neues über Land und Leute erfahren.

„In Dänemark sind die Leute sehr freundlich und hilfsbereit. Außerdem durfte ich mich in die tägliche Arbeit einbringen“, berichtet die 17-jährige Kim Jessie Engler, die in Grömitz eine Ausbildung zur Floristin macht. Auch in der dänischen Berufsschule konnten die deutschen Auszubildenden viele Unterschiede feststellen: „Die Arbeit erfolgt sehr selbstständig und in einem entspannten Arbeitsklima sowie gemütlicher Kleidung“, erzählen Julia Saß, Auszubildende zur Kauffrau für Spedition und Logistikdienstleistungen in Lübeck, und Janne Marie Stolten, die eine Ausbildung zur Industriekauffrau in Wahlstedt macht.

Für die Auszubildenden und die Praktikumsbetriebe war es eine spannende und lehrreiche Woche. Der Austausch wird im Herbst 2018 fortgesetzt, wenn dänische Jugendliche für ein Praktikum nach Lübeck kommen.

Jobmöglichkeiten in Norddeutschland

In Nakskov und Nykøbing F. kamen erneut Interessierte zusammen, um mehr über die Arbeitsmöglichkeiten in Norddeutschland zu erfahren. Vertreterinnen und Vertrer aus Deutschland berichteten über kulturelle Unterschiede und die Einkommensmöglichkeiten in Deutschland. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wollten außerdem mehr über Themen wie Krankenversicherung und Praktika in Deutschland wissen. Im April 2017 können Interessierte außerdem an einem Job-Speeddating in Oldenburg i. Holstein mit deutschen Arbeitgebern teilnehmern.

Der Radiosender P4 Sjælland veröffentlichte ein Interview mit einem Mitarbeiter des Jobcenter Lolland und einem Teilnehmer (beide auf Dänisch). Die Interviews starten bei den Minuten 1:11:17 und 1:17:10.

2. Informationsveranstaltung zum Thema „Arbeiten in Dänemark“

Erneut fand im Berufsinformationszentrum der Agentur für Arbeit Lübeck eine Veranstaltung zum Thema „Arbeiten in Dänemark“ statt. Dort haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer viel Neues gelernt und wichtige Tipps für die Arbeitssuche in Dänemark bekommen. So zum Beispiel, dass man in einem dänischen Bewerbungsschreiben auch etwas persönliches über sich erzählt: Wie groß ist die Familie? Was interessiert mich? Was mache ich in meiner Freizeit? Im nächsten Schritt findet ein Job-Speeddating mit dänischen Arbeitgebern statt.

Dänische Auszubildende schnuppern Praxisluft in Lübeck

Acht Jugendliche aus dem dänischen Nykøbing Falster nutzten eine Woche lang die Chance und absolvierten im November 2017 ein Praktikum in der Hansestadt Lübeck. Ob als Zimmermann, Bäckerin, Verkäuferin im Einzelhandel, Koch oder Fachinformatiker – die jungen Menschen aus Dänemark probierten sich aus und sammelten neue Erfahrungen und Eindrücke. „Es war toll, in einer deutschen Bäckerei zu arbeiten und zu lernen, wie man so gutes Brot backt“, so die Auszubildende zur Bäckerin Simone Liljefeld. Ebenso hat die 16-jähre Mia Bennevig viel gelernt – auch über sich selbst. „Ich habe herausgefunden, was meine Flügel tragen können und wurde selbstständiger. Diesen Unterschied hat auch meine Familie bemerkt“, erzählt sie.

Die Arbeitsvermittlung über den Fehmarnbelt stärken

Wie ein dänisches Jobcenter funktioniert, konnte ein Mitarbeiter der Agentur für Arbeit Lübeck erfahren. Im November 2017 hat er zwei Wochen im Jobcenter Guldborgsund gearbeitet. „Der Job-Swap ermöglichte mir nicht nur das Kennenlernen des Arbeitsmarktes und einiger Arbeitgeber in der Region Lolland/Falster, sondern auch das Kennenlernen der dänischen Arbeitsverwaltung und einiger Arbeitsmarktprojekte. Ich freue mich darauf, die durch den Job-Swap entstandene Vernetzung mit den Arbeitsvermittlern der Jobcenter Guldborgsund und Lolland für die Arbeitsvermittlung in der Fehmarnbeltregion nutzen zu können“, berichtet Markus Spieckermann.