Workshop dänischer und deutscher Vermittlungsfachkräfte

Wie kann der Arbeits- und Ausbildungsmarkt in der deutsch-dänischen Grenzregion gestärkt werden? Wie können etablierte Modelle der Zusammenarbeit verstetigt und weiter ausgebaut werden? Diesen Fragen gingen 24 Arbeitsvermittlerinnen und Arbeitsvermittler aus den dänischen Jobcentern Guldborgsund und Lolland gemeinsam mit den deutschen Jobcentern Ostholstein und Lübeck sowie der Arbeitsagentur Lübeck bei einem Workshop nach.

„Die Grenzen sollen für Jugendliche, Arbeitskräfte und Unternehmen noch durchlässiger werden. Wir möchten zusätzliche Fachkräftepotenziale für die Betriebe in Grenznähe erschließen und Defizite auf den lokalen Arbeitsmärkten ausgleichen. In dem Workshop haben wir Kolleginnen und Kollegen eingebunden, die täglich mit dem Thema befasst sind, um von ihren Ideen zu profitieren“, erklärt Markus Dusch Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Lübeck

Neben dem gegenseitigen Kennerlernen gab es einen intensiven Austausch über die regionalen Arbeitsmärkte und die Herausforderungen in der Arbeitsvermittlung im Rahmen des Fachkräftemangels auf beiden Seiten der Fehmarnbelt Region. Im Mittelpunkt stand zudem die Entwicklung eines gemeinsamen Schnittstellenkonzeptes für die grenzüberschreitende Arbeitsvermittlung, welches auch nach Ende der Projektlaufzeit in der Praxis bestand haben soll. Viele Arbeitsfelder wurden diskutiert und priorisiert. Entstanden sind vier Arbeitskreise, gemischt aus deutschen und dänischen Arbeitsvermittlerinnen und Arbeitsvermittlern, die ab Januar zu verschiedenen Themen ihre Arbeit aufnehmen. Im Sommer nächsten Jahres sollen die Ergebnisse im Rahmen eines abschließenden Workshops zusammengetragen und dann als Schnittstellenkonzept in der Arbeitsvermittlung etabliert werden.